Mein Vorurteil über Football: Ein Haufen Männer stehen stundenlang auf dem Platz rum, diskutieren Spielzüge, stellen sich auf – nur um dann einige Sekunden zu rennen und sich gegenseitig umzuschmeißen.
Tatsächlich dauert ein Footballspiel sehr viel länger als es eigentlich dauert. 60 Minuten reine Spielzeit strecken sich an diesem Tag auf dreieinhalb Stunden. Und es ist heiß an diesem Tag. Da wir nicht wussten, wie voll es werden würde, waren wir schon um 10 Uhr im Stadion, obwohl das Spiel erst um 12 los geht.
Die Cavaliers (und irgendwie auch die Studenten an UVA) heißen „’Hoos“ (sprich „huus“ – nicht zu verwechseln mit „hoes“). Sie sind kein gutes Team, dafür haben sie eine lange Tradition. Das fängt bei der Fankleidung an: Man muss sich entscheiden zwischen orangen T-Shirts und dem – mehr traditionellen – Outfit. Das heißt für Männer Oberhemd und orange Krawatte und für Frauen Kleid und Perlenkette. Dazu kommen ein Haufen Lieder, die zu festen Ereignissen im Spiel gespielt werden: „First Down“, „’Hoo are you?“ oder – besonders beeindruckend – den „Good Old Song“ bei jedem eigenen Touchdown. 60.000 Menschen liegen sich in den Armen, schunkeln und singen:
„That Good Old Song of Wahoowa,
We'll sing it o'er and o'er.
It cheers our heart and warms the blood
To hear them shout and roar.
We come from old Virginia,
Where all is bright and gay.
Let's all join hands and give a yell
For dear old UVa.
WAHOOWA, WAHOOWA
UNI-V, VIR-GIN-I-A
HOO-RAH-RAY, HOO-RAH-RAY
RAY! RAY! U-V-A!
(zum hören, HIER klicken.)
Tatsächlich dauert ein Footballspiel sehr viel länger als es eigentlich dauert. 60 Minuten reine Spielzeit strecken sich an diesem Tag auf dreieinhalb Stunden. Und es ist heiß an diesem Tag. Da wir nicht wussten, wie voll es werden würde, waren wir schon um 10 Uhr im Stadion, obwohl das Spiel erst um 12 los geht.
Die Cavaliers (und irgendwie auch die Studenten an UVA) heißen „’Hoos“ (sprich „huus“ – nicht zu verwechseln mit „hoes“). Sie sind kein gutes Team, dafür haben sie eine lange Tradition. Das fängt bei der Fankleidung an: Man muss sich entscheiden zwischen orangen T-Shirts und dem – mehr traditionellen – Outfit. Das heißt für Männer Oberhemd und orange Krawatte und für Frauen Kleid und Perlenkette. Dazu kommen ein Haufen Lieder, die zu festen Ereignissen im Spiel gespielt werden: „First Down“, „’Hoo are you?“ oder – besonders beeindruckend – den „Good Old Song“ bei jedem eigenen Touchdown. 60.000 Menschen liegen sich in den Armen, schunkeln und singen:
„That Good Old Song of Wahoowa,
We'll sing it o'er and o'er.
It cheers our heart and warms the blood
To hear them shout and roar.
We come from old Virginia,
Where all is bright and gay.
Let's all join hands and give a yell
For dear old UVa.
WAHOOWA, WAHOOWA
UNI-V, VIR-GIN-I-A
HOO-RAH-RAY, HOO-RAH-RAY
RAY! RAY! U-V-A!
(zum hören, HIER klicken.)
Mein Mitbewohner Mike hatte mir zuvor auf der Playstation die Regeln und Standardspielzüge erklärt. Deshalb verstehe ich grundsätzlich, was vor sich geht. Dennoch: Es ist schwer dem Spiel zu folgen: In jeder noch so kleinen Spielpause setzt die Cavalier Marching Band ein und die Cheerleader hampeln rum – oft genug verpasse ich dann, wenn es weiter geht.
Dabei fordert das Spiel von den Fans jederzeit Einsatz: Singen, Klatschen, Rufen – ständig sind wir aufgefordert, irgendwas zu machen. Hinterher sind wir erschöpft als hätten wir selbst auf dem Spielfeld gestanden. Ein hart erkämpfter Sieg gegen Duke.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen