Die Christen hier sind echt auf zack, wenn es darum geht, neue Schäfchen für die Gemeinde zu gewinnen. Ich gehe über den Campus und denk mir nichts böses, da kommt dieses junge Paar mit Hund auf mich zu. Sie haben diesen Blick, den Touristen am Kölner Dom häufig haben, kurz bevor sie einen fragen, wo es denn hier zum Bahnhof geht. Sie sehen mich also etwas Hilfe suchend an und ich – guter Katholik, der ich ja nun mal bin – schaue zurück mit diesem Blick, der sagt: „Ich bin zwar auch nicht von hier, aber vielleicht kann ich ja trotzdem helfen...“
Dann schlagen sie zu: Ob ich nicht Lust hätte, am Sonntag in die Kirche St.-Nochwas zu kommen. Und als sie rausfinden, dass ich Deutscher bin, erzählen sie mir von einem Typen in ihrer Gemeinde, der mal von einem Deutschen Schäferhund gebissen worden ist und der ganz heiß darauf wäre, mich zu sehen.
Ich habe hier schon von Dutzenden verschiedenen Konfessionen gehört, das simple „Evangelisch“ vs. „Katholisch“ allerings noch nicht. Als ich meine Mitbewohner frage, wie viele Stilrichtungen sie kennen, dauert es sehr lange, bis wir alle beisammen haben. Der Unterschied, meint Mike, besteht vor allem im Essen. Die Methodisten bieten dabei das umfangreichste Angebot. Die erste Viertelstunde einer Messe sei eine Aufzählung all der „Free Food-Events“ der nächsten Tage. Als ich das letzte Mal in Deutschland in der Kirche war, gab es nur Oblaten. Aber wäre auch seltsam, wenn zur Eucharistie plötzlich halbe Hähnchen gereicht würden...
Dann schlagen sie zu: Ob ich nicht Lust hätte, am Sonntag in die Kirche St.-Nochwas zu kommen. Und als sie rausfinden, dass ich Deutscher bin, erzählen sie mir von einem Typen in ihrer Gemeinde, der mal von einem Deutschen Schäferhund gebissen worden ist und der ganz heiß darauf wäre, mich zu sehen.
Ich habe hier schon von Dutzenden verschiedenen Konfessionen gehört, das simple „Evangelisch“ vs. „Katholisch“ allerings noch nicht. Als ich meine Mitbewohner frage, wie viele Stilrichtungen sie kennen, dauert es sehr lange, bis wir alle beisammen haben. Der Unterschied, meint Mike, besteht vor allem im Essen. Die Methodisten bieten dabei das umfangreichste Angebot. Die erste Viertelstunde einer Messe sei eine Aufzählung all der „Free Food-Events“ der nächsten Tage. Als ich das letzte Mal in Deutschland in der Kirche war, gab es nur Oblaten. Aber wäre auch seltsam, wenn zur Eucharistie plötzlich halbe Hähnchen gereicht würden...
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