„Historic Downtown“ ist eine lange Straße aus rotem Backstein, voller kleiner Läden und italienischen Straßencafés (bzw. wie sich Amerikaner
italienische Straßencafés vorstellen). An jedem Freitagabend im Sommer feiert Charlottesville hier im historischen Stadtzentrum. Im großen Pavillon am Ende der Straße spielt eine Country-Band, Bürgerinitiativen, kleine Händler und der Verein für Nierenspenden haben Stände aufgebaut. Nicht extra für heute errichtet, aber für uns wahrscheinlich die ungewöhnlichste Attraktion hier, ist die lange
Schieferwand. Mitten auf der Straße steht die etwa 2 Meter hohe und rund 10 Meter lange Mauer, die man mit Kreide bemalen kann. Das „Thomas Jefferson Center for the Protection of Free Expression“ hat sie errichtet, damit jeder sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen kann. Auch ich sage nicht ohne Stolz: „I was here!“
Von Ferne klingt die Musik über die Wiese. Menschen lachen, es ist angenehm warm. Gegen Ende der ersten Woche sehe ich Charlottesville schon etwas entspannter. Hier ist die Stadt sehr viel sympathischer, als entlang der Ausfallstraße, auf der wir vor vier Tagen angekommen sind.
Auf dem Weg zurück nach Hause kommt es zu einem dramatischen
Zusammenstoß. Offenbar verwirrt von den vielen Menschen und Lichtern trudelt eine Fledermaus direkt auf mich zu und hängt sich an meine Tasche. Heldenhaft starte ich wildes Gezappel und versuche mit ihr über Schallwellen zu kommunizieren. Da ich die Tonhöhe nicht ganz treffe, deuten die Umstehenden dies nur als spitzen Schrei. Die Fledermaus versteht mich trotzdem und lässt sich bereitwillig fotografieren.
Von Ferne klingt die Musik über die Wiese. Menschen lachen, es ist angenehm warm. Gegen Ende der ersten Woche sehe ich Charlottesville schon etwas entspannter. Hier ist die Stadt sehr viel sympathischer, als entlang der Ausfallstraße, auf der wir vor vier Tagen angekommen sind.
Auf dem Weg zurück nach Hause kommt es zu einem dramatischen
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